Fritz Gerbel mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Badische Zeitung vom Dienstag, 29. November 2005
Von unserem Redakteur Hary Wickert
GRENZACH-WYHLEN. Für seine herausragenden Verdienste und
Leistungen um das Gemeinwohl wurde am Montagnachmittag
Fritz Gerbel geehrt. Im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler überreichte
Landrat Walter Schneider an den 69-jährigen FDP-Kommunalpolitiker, der auch in
mehreren Vereinen wichtige Posten innehatte oder noch hat, das Verdienstkreuz am
Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
In einer von „seinem“ Männerchor Grenzach und der Trommel AG der Realschule musikalisch umrahmten Feier im Haus der Begegnung, bei der Bürgermeister Jörg Lutz die Gäste begrüßte und das Wirken Gerbels würdigte, ergriffen einige Redner das Wort. Der Landrat betonte, dass Gerbel, der Herausragendes leiste, viel Zeit, Kraft und Energie für Bürgerbelange aufgebracht habe. Gerbel praktiziere Bürgersinn und Solidarität, Schneider bezeichnete ihn als echtes Vorbild. Das Leben Gerbels sei eines für die Gemeinschaft, wobei Schneider wie auch andre auch dessen Gattin dankte.
Seit 1980 bis heute gehört Fritz Gerbel für die FDP dem Gemeinderat an, von 1985 bis 2000 war er Fraktionsvorsitzender. Er engagierte sich zudem in verschiedenen Ausschüssen und Gemeindegremien und ist dritter Bürgermeisterstellvertreter. Verdient, so Schneider, habe sich Gerbel auch um die Städtepartnerschaft mit Pietrasanta gemacht. In den Kreistag wurde er 1989 erstmals gewählt, seit 1994 führt er die FDP-Fraktion im Lörracher Kreisparlament. Der Geehrte arbeitet zudem in den Vorständen des FDP-Orts- und des -Kreisverbandes mit.
Fritz Gerbel, verheiratet seit 1960, zwei erwachsene Kinder, hat auch beruflich viel vorzuweisen, was ihm sein ehemaliger Chef Wolf Wetzel gestern in seiner Rede bestätigte. Landrat Schneider erinnerte daran, dass Gerbel als Personalleiter auf dem Gebiet der Ausbildung wesentliche Bereiche mitgestaltet habe.
Neben Politik und Beruf nahm sich Gerbel aber zudem Zeit für die Vereine. Beim FC Grenzach war er nach seiner aktiven Zeit Schriftführer und beim TV wirkte er als Turnwart. Dem Männerchor Grenzach trat er 1956 bei, bald engagierte er sich auch im Vorstand. Bereits von 1970 bis 1991 war er Vorsitzender, seit 1991 trägt er den Titel Präsident. 1997 wurde er wiederum zum Vorsitzenden gewählt. Vizepräsident des Obermarkgräfler Sängerbunds war Gerbel vier Jahre lang. Ausgewogenheit, Führungsfähigkeit und ein weit über die staatsbürgerschaftlichen Pflichten hinausgehendes außerordentliches Engagement bestätigte der Landrat dem „Maßstäbe setzenden“ Fritz Gerbel, ehe er ihm unter dem starken Beifall der zahlreichen Gäste im Festsaal das Bundesverdienstkreuz überreichte.
In Ansprachen wandten sich FDP-MdL Dieter Kleinmann, FDP-Kreisrat Werner Metzger, Chorleiter Rolf Haas, Michael Schwab, Vorsitzender des Handwerker- und Gewerbevereins, FC-Vorsitzender Falk Ogermann und Werner Richter, Vorstandsmitglied des TVG, an Fritz Gerbel, um ihm Anerkennung und ihren Dank zu bekunden.
Gerbel dankte für die ehrende Worte und verwies darauf, dass er dies nicht ohne Unterstützung , besonders durch seine Frau und die Familie, geschafft hätte.
Die Sangeslust hat viele Freunde
Badische Zeitung vom Montag, 7. November 2005
Der Männerchor Grenzach und die Gesangssektion TV
Riehen verstanden es mit einer gelungenen Programmmischung zu unterhalten
Von unserem Mitarbeiter Albert Greiner
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Unter Leitung von Rolf Haas bot der Männerchor Grenzach einen mit großem Applaus aufgenommenen Melodienreigen bei seiner Jahresfeier. FOTO: ALBERT GREINER |
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GRENZACH-WYHLEN. Lang anhaltender Applaus belohnte die Sänger des Männerchors Grenzach, bevor die Gesangsektion TV Riehen die gut besuchte Jahresfeier abrundete. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Warum bist du gekommen“ verdeutlichten sie, dass „Lieder verbinden“.
Ohne jegliche Probe und ohne Notenblatt, weil der Text jedem Sänger bekannt ist, klappte der gemeinsame Auftritt unter Leitung von Gastchor-Dirigent Christoph Moor hervorragend.
Für den Vorsitzenden Fritz Gerbel ging dabei für kurze Zeit ein Wunsch in Erfüllung, mit mehr als 50 Sängern auf der Bühne zu stehen. Deshalb ging auch sein Appell an die Sängerfreunde im Festsaal des Hauses der Begegnung, sich aktiv am Singen zu beteiligen.
Die Sänger unter der engagierten Leitung von Rolf Haas, der inzwischen 33 Jahre Dirigent im Männerchor Grenzach ist, boten mit Werken verschiedener Komponisten einen bunten, musikalischen Strauß, der bei den Zuhörern gut ankam. Unter ihnen waren auch viele Gastvereine sowie die Vizepräsidentin des Obermarkgräfler Sängerbundes, Doris Ludin.
Eröffnet wurde die Jahresfeier mit „Sänger heraus“ und „Musik erfüllt das Leben“. Begleitet am Klavier von Bernadette Soder erklangen aus „Amor ist überall „Immergrün“ und Je länger, je lieber von Rosensengel.
Drei Chorsätze von Mendelsohn-Bartholdy rundeten den ersten Teil des Programms ab, in dem Dirigent Rolf Haas und Bernadette Soder vierhändig die Sonatine „Allegro moderato – Rondo Allegretto“ von Diabelli einen begeisterten Klavierpart hatten. In die Schweiz entführte die Gesangssektion TV Riehen unter ihrem Chorleiter Christoph Moor. Mit deutsch-, französisch- und italienisch-sprachigen Heimatliedern begeisterten sie die aufmerksam zuhörenden Gäste.
Höhepunkt ihres Auftritt waren die bekannten Melodien „Der kleine grüne Kaktus sowie „ein Freund, ein guter Freund.“ Ohne Zugabe ging es nicht von der Bühne. Mit „Wo die Sonne brennt“ und einigen Liedern aus der „Fiesta „Brasiliana“ von Goll hatte danach der Männerchor Grenzach seinen großem Auftritt. In „Blue Bossa“ erwies sich erneut Bernadette Soder als Klaviervirtuosin.
Eingebettet in die gesanglichen Darbietungen war die Ehrung von Rolf Dold. Für seine 30-jährige passive Mitgliedschaft erhielt er die silberne Ehrennadel und ein Weinpräsent. Die übrigen Mitglieder, die es zu ehren galt, Fehrenbach und Eugen Stolz ( je 5o Jahre) sowie Aktivmitglied Johannes Lehmann (Ehrenmitglied) waren aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend. Diese Ehrungen werden nachgeholt. Mit dem alten Lied „der Mittag“ aus „Tageslauf “ von R. Kühn, dessen Noten Erhard Kiefer vor vielen Jahren dem Chor gespendet hatte, bedankten sich die Sänger bei dem geehrten Mitglied.
Den
verdienten Dank und ein kleines Präsent durften zum Schluss des Sängerabends
auch die Pianisten sowie die Dirigenten Rolf Haas und Christoph Moor
entgegennehmen. Eine reichhaltige Tombola bot für die glücklichen Loszieher noch
schöne Überraschungen. Doch zunächst blieb man im gemütlichen Sängerkreis
zusammen, wobei noch weitere Lieder erklangen.
Zwei Chöre setzen Akzente
Badische Zeitung vom Montag, 13. Juni 2005
Männerchor Grenzach und Coro Versilia besiegeln ihre
Freundschaft mit einer Urkunde
Von
unserem Mitarbeiter Albert
Greiner
GRENZACH-WYHLEN. Vor 15 Jahren trafen sich die beiden Chöre, der Männerchor Grenzach und der Coro Versilia Capezzano Monte erstmals anlässlich der Verschwisterung der Gemeinde Grenzach-Wyhlen und Pietrasanta. Hierauf folgten in der Zwischenzeit weitere gegenseitige Besuche, sei es zu gemeinsamen Chorkonzerten, zu Jubiläen und auch zu kameradschaftlichen Zusammenkünften.
Am Wochenende war es das neunte Treffen und der vierte Besuch der italienischen Sängerfreunde in der Doppelgemeinde. Der Coro Versilia Capezzano Monte war einer Einladung des Männerchors zu einem gemeinsamen Konzertabend gefolgt. Und diese war eine besondere. Die langjährigen Sangesbeziehungen wurden mit einer Partnerschaftsurkunde besiegelt. Diese wurde am Samstagabend im Festsaal des Hauses der Begegnung von den beiden Vorsitzenden der Chöre, Fritz Gerbel und Bruno Lane sowie den Dirigenten Rolf Haas und Lino Viviani unterschrieben und gegenseitig überreicht. Der Text der Urkunde lautet: Vorstand und Mitglieder des Männerchors Grenzach sowie die Verantwortlichen des Coro Versilia Capezzano Monte haben vereinbart, eine Partnerschaft zwischen den beiden Chören einzugehen. Wir beurkunden unseren gemeinsamen Willen, die seit 15 Jahren bestehende Freundschaft mit dieser Partnerschaft zu bekräftigen und weiterhin im zusammenwachsenden Europa einen kulturellen und menschlichen Akzent zu setzten. Beide Chöre sind von dem Gedanken beseelt, dass diese Freundschaft von Dauer sein möge und ihre Begegnungen stets in Frieden und Freiheit vollzogen werden kann“.
Bürgermeister Jörg Lutz gratulierte zur jetzt beschlossenen Partnerschaft. Sie ist für ihn „von Anfang an bis heute sehr beeindruckend“. Die Konzerte beider Chöre seien immer Höhepunkte der nun fest verankerten Partnerschaft gewesen. Alessandro Alessandrini als Vertreter der Comune Pietrasanta erinnert an die langen Freundschaftstreffen zwischen den beiden Gemeinden und würdigte die früheren und jetzigen Verantwortlichen für die Städtepartnerschaft.
Auch Chorleiter Lino Viviani hob in seinem Dank die Freundschaft der beiden Chöre heraus, die wie die Städtepartnerschaft ständig gewachsen sei. Er erinnert sich noch immer an seine herzliche Aufnahme in einer Grenzacher Familie bei seinem ersten Aufenthalt im Jahre 1984. Bis heute sind leider noch die Sprachbarrieren geblieben, doch mit von Gesang und Musik lassen sich diese überwinden. Als Gastgeschenk überreichte der Präsident des Coro Versilia, Bruno Lane, eine Marmoruhr.
Ein
besonderes Erlebnis der gesanglichen Freundschaft beider Chöre war für die Gäste
das der Verschwisterung vorgehende Konzert. Zu ihnen zählten neben dem
Präsidenten des Obermarkgräfler Sängerbundes, Herbert Schneider, auch viele
örtliche und benachbarte Vereine. Mit einem neuen eingeübten Melodienstrauß,
wozu zu Ehren der Gäste auch Lieder aus „Bella Italia“ gehörten, wie auch
Volksweisen aus Kroatien und ein “Lob des Rheins“ erfreute der Männerchor
Grenzach unter Leitung von Rolf Haas die Konzertbesucher, wobei Bernadette Soder
hervorragend am Klavier begleitete. Der Coro Versilia brachte begeistert
vorgetragene Volkslieder aus seiner Heimat zu Gehör und kam nicht ohne Zugabe
von der Bühne. Aber natürlich hatten sich die beiden Chöre auch etwas
Gemeinsames erarbeitet: Beim gemütlichen abendlichen Hock am Vortag kurz
eingeübt erklang auf deutsch unter italienischer Chorleitung (Lino Viviani)
„Frisch gesungen“ von Friedrich Silcher sowie auf italienisch das Montanara-Lied
unter deutscher Chorleitung (Rolf Haas) – eine brilliante Leistung.
Weiter in Freundschaft
Badische Zeitung vom Donnerstag, 9. Juni 2005
KURZ GEFRAGT: Fritz Gerbel zum Besuch des Coro Versilia
GRENZACH-WYHLEN. Seit 15 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Grenzach-Wyhlen und Pietrasanta und genauso lang gibt es Kontakte zwischen dem Männerchor Grenzach und dem Coro Versilia. Am kommenden Wochenende sind die italienischen Sänger und ihre Begleitung am Hochrhein. Hary Wickert sprach mit Männerchor-Vorsitzendem Fritz Gerbel.
BZ: Wie begann die Freundschaft zwischen den Chören?
Gerbel: Wir waren 1990 bei der Verschwisterung als „Jubiläumschor“ mit dabei, seither hat es zahlreiche Begegnung in Italien und hier bei uns gegeben. Insgesamt ist es nunmehr das neunte Freundschaftstreffen in Grenzach-Wyhlen. Wir freuen uns auf unsere Gäste und hoffen, dass auch die Bevölkerung dies tut. Alle Einwohner sind zum Liederabend am Samstag im Haus der Begegnung eingeladen, der Eintritt ist kostenlos.
BZ: Was können sich die Besucher beim Konzert erwarten?
Gerbel: Es ist zwar kein Festkonzert, doch wird es ein unterhaltsames Programm sein. Wir und der Coro wollen einfach nur gut unterhalten. Der Männerchor wird auch italienische Lieder singen, zudem werden wir mit unseren toskanischen Freunde zwei Stücke gemeinsam singen.
BZ: Es ist zu hören, dass Sie ihre Gäste mit einer besonderen Geste überraschen wollen?
Gerbel: Stimmt. Im Männerchor-Vorstand ist meine Idee, das wir dem Coro Versilia am Samstagabend eine Verschwisterungsurkunde überreichen, auf Zustimmung gestoßen. Sie ist inzwischen angefertigt worden und nur der Präsident des Coro weiß davon.
BZ: Und wie geht’s in Zukunft weiter mit der Chor-Verbindung?
Gerbel:
Sicherlich in Freundschaft. Doch bei den Chören besteht das Altersproblem. Da
werden in Zukunft Jüngere gefragt sein, den Partnerschaftsgedanken weiter zu
entwickeln.
Männerchor spendet für die Flutopfer
Badische Zeitung 14. Februar 2005
GRENZACH-WYHLEN (alg). Der Männerchors Grenzach hat bei seiner Versammlung auf Anregung von Vorsitzendem Fritz Gerbel spontan 500 Euro gesammelt. Der Vorstand hat beschlossen, dass dieses Geld der von der BZ und der Caritas organisierten Aktion "Südbaden hilft" für die Flutkatastrophenopfer in Indien zugute kommt.
Weitere Spenden für die Flutwellenopfer
Badische Zeitung vom Montag, 17. Januar 2005
GRENZACH-WYHLEN. In Grenzach-Wyhlen wird weiterhin für die Opfer der Flutwellenkatastrophe gespendet. Bei der Hauptversammlung des Männerchores Grenzach regte Vorsitzender Fritz Gerbel an, eine Spendensammlung vorzunehmen. Die Sängern zeigten sich großzügig und es kam eine ganz beachtliche Summe zusammen, denn mit einer kleinen Aufstockung aus der Vereinskasse sind es fünfhundert Euro, die in den nächsten Tagen überwiesen werden. Beim Neujahrsempfang der Gemeinde war ebenfalls speziell für die Südasienhilfe gesammelt worden. Dort kamen für die Flutopfer 578 Euro zusammen, die nunmehr an eine Hilfsorganisation überwiesen werden.
Hauptversammlung 13. Januar 2005
Oberbadisches Volksblatt 15. Januar 2005
Stand: 24. Januar 2010